VERANSTALTUNGEN
Weihnachtsoratorium
Sa 03.12.2022
19:00 Uhr
Einlass ab 18:00 Uhr
Lukaskirche Planitz
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Konzert
Mit Marxcard-Rabatt

Achtung! Diese Veranstaltung wurde vom 1. Dezember 2021 auf den 3. Dezember 2022 verlegt. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

 

Am 3. Dezember 2022 erklingt in der Lukaskirche Planitz das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Unter der Leitung von Gotthold Schwarz spielen mehrere Solisten, die Leipziger Cantorey sowie das Sächsische Barockorchester die Kantaten 1-3 des Werks. 

 

Solisten:

 

Mai Kato (Sopran)

Klaudia Zeiner (Alt)

Oliver Kaden (Evangelist), Yong-Keun Kim (Tenor)

Jakob Eberlein, Gun-Wook-Lee (Bass)

Weihnachtsoratorium

Die Leipziger Cantorey wurde 2012 vom amtierenden Thomaskantor Gotthold Schwarz ins Leben
gerufen und vereint Mitglieder und Gäste des MDR Rundfunkchores zu einem virtuosen Ensemble.
Neben der Idee, sich mit der historischen Aufführungspraxis und barocken Klangvorstellung
auseinanderzusetzen, haben die SängerInnen große Freude am Musizieren in kleiner Besetzung.
Zudem gestalten sie in allen Konzerten auch die Soli aus dem Ensemble heraus.
Das Repertoire reicht von J.S.Bach („Johannespassion“, Kantaten, Motteten und Messen),
G.P.Telemann (“Schwanengesang“) und G.F.Händel („Messias“) bis hin zu „Haddock“, einem Werk
von Stephan König, das anlässlich eines Abschiedskonzertes für den ehemaligen Thomaskantor
Georg Christoph Biller 2015 uraufgeführt wurde.


Die Cantorey hat sich, von der Presse viel gelobt, in ihrer Heimatstadt einen festen Platz im
Kulturleben ersungen, trat mehrfach im Rahmen des MDR Musiksommers in Thüringen und
Sachsen auf und war u.a. in Berlin und Stockholm zu hören. Dabei konzertierten sie oft
gemeinsam mit dem Sächsischen Barockorchester sowie der Akademie für Alte Musik Berlin
(2016) und Musica Alta Ripa (2017).


Das Sächsische Barockorchester


Als 1701 der charismatische Jurastudent Georg Philipp Telemann in Leipzig mit Kommilitonen das „collegium musicum“ gründete, begann eine völlig neue Zeit des öffentlichen Musizierens in der weltoffenen Messestadt. Wöchentliche Konzerte, Opernaufführungen und auch Unterhaltungsmusik im Café Zimmermann prägten das Musikleben. 1729 übernahm Thomaskantor Johann Sebastian Bach die Leitung dieses Ensembles und erlangte damit neue Möglichkeiten der Realisierung seiner ehrgeizigen kirchenmusikalischen Projekte.

 

In der Tradition dieser „neuen“ mitreißenden Musizierkultur und dieser großen Komponisten sieht sich das 1989 vom jetzigen Thomaskantor Gotthold Schwarz gegründete Sächsische Barockorchester. Zum Repertoire des Ensembles gehören natürlich die großen Werke der Barockzeit. Aber auch die lebendige Pflege der überaus reichhaltigen und oft weniger bekannten Kirchenmusik Mittel- und Norddeutschlands bilden einen Schwerpunkt der Arbeit. In Kooperation mit dem Telemann-Forschungszentrum seiner Geburtsstadt Magdeburg und dem BACH-Archiv Leipzig konnten bereits mehrere verschollene Werke wiederentdeckt, rekonstruiert und eingespielt bzw. historische Konzerte zum Leben erweckt werden.

 

Inzwischen hat sich das Ensemble unter der Leitung des entdeckungsfreudigen Sängers und Dirigenten Gotthold Schwarz mit seiner lebendigen Spielkultur und Finesse im Konzertbetrieb einen Namen gemacht. Konzertreisen führten das Ensemble in die bedeutenden Musikzentren Deutschlands sowie nach Frankreich, Schweden und Japan. In den letzten Jahren entstanden CD-Produktionen mit Telemanns späten Oratorien „Der Tod Jesu“ und „Der Tag des Gerichts“ (in Kooperation mit BACH Consort Leipzig), seiner wiederentdeckten und rekonstruierten Oper „Germanicus“, Bass-Solokantaten mit Gotthold Schwarz sowie Kantaten des Norddeutschen Barock. Zum Reformationsjubiläum entstand eine berührende Einspielung von wiederentdeckten Kantaten zu Liedern von Martin Luther, zudem Einspielungen von Motetten der Bach-Familie (mit Leipziger Cantorey) sowie des Passionsoratoriums „Wer ist der, so von Edöm kommt“ nach Graun/Bach/Telemann (gemeinsam mit Concerto Vocale Leipzig). Eine enge Zusammenarbeit verbindet das Ensemble mit dem Leipziger Thomanerchor. 2019 erschien eine gemeinsame CD mit Kantaten J. S. Bachs.

 

Gotthold Schwarz


Im sächsischen Zwickau geboren, erhielt Gotthold Schwarz seine Ausbildung an der Kirchenmusikschule Dresden und an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte Gotthold Schwarz in die bedeutenden europäischen Musikzentren sowie in die USA, wo er u.a. Interpretationskurse zu Werken Bachs gab.


Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit renommierten Künstlern und Ensembles in ganz Europa. In den letzten Jahren konzertierte Gotthold Schwarz u.a. bei den Salzburger Festspielen, im Musikverein Wien, außerdem in den USA, Japan, in Israel, in Brasilien und Argentinien.


Neben Konzerten und Oper widmet er seine künstlerische Tätigkeit dem Liedgesang, wobei ihn ein umfassendes Repertoire vom Barock bis zur Moderne ausweist, was durch viele CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentiert wird.


Nicht nur als Dirigent, sondern auch als Sänger arbeitet Gotthold Schwarz mit dem Sächsischen Barockorchester zusammen. Mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen mit Deutschlandradio kultur dokumentieren diese besonderen Verbindung in klangsinnlicher und virtuoser Interpretation.

 

So erschienen seit 2008 Einspielungen Solo-Kantaten Telemanns sowie norddeutscher Meister des 17.Jahrhunderts, der Oratorien „Der Tod Jesu“, „Der Tag des Gerichts“ und der Oper „Germanicus“ von Georg Philipp Telemann.

 

Von 2016 bis 2021 war Gotthold Schwarz Thomaskantor und damit der 17. Nachfolger von Johann Sebastian Bach.

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