VERANSTALTUNGEN
Festkonzert 800 Jahre St. Katharinen
22.09.2019
17:00 Uhr
Einlass ab 16:00 Uhr
Katharinenkirche Zwickau
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Konzert
Mit Marxcard-Rabatt

2019 wird die Katharinenkirche zu Zwickau 800 Jahre alt. Aus diesem Anlass findet am 22. September ein exklusives Festkonzert im ältesten Zwickauer Gotteshaus statt. Unter der Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz singt das Concerto Vocale gemeinsam mit den Solisten Anja Binkenstein (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt) und Florian Sievers (Tenor) Werke von Johann Sebastian Bach, Jan Dismas Zelenka und Friedrich Mendelssohn Bartholdy. Begleitet werden die Sänger vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung von Leo Siberski. Beginn ist 17 Uhr, Einlass ab 16 Uhr.

 

Karten sind ab sofort in der Buchhandlung Marx erhältlich, Marxcard-Inhaber erhalten einen Rabatt. 

 

Programm:


Jan Dismas Zelenka (1679–1745)
Miserere c-Moll (ZWV 57) für Sopran-Solo, Chor und Orchester 
 
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
„In allen meinen Taten“ (BWV 97), Kantate für Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass-Solo, Chor und Instrumente 
 
Johann Christian Bach (1735–1782)
„Magnificat“ für zwei Chöre und Orchester 
 
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Psalm 95 „Kommt, lasst uns anbeten“ (MWV A 16) für Sopran-, Mezzosopran-, Tenor-Solo, Chor und Orchester 
 

Felix Mendelssohn Bartholdy

„Ehre sei dem Vater und den Sohne und dem heilige Geiste“

aus der Motette „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ (MWV B 58)  

Festkonzert 800 Jahre St. Katharinen

Concerto Vocale

 

Das Concerto Vocale Leipzig wurde 1984 auf Initiative von Gotthold Schwarz gegründet. Der Kammerchor widmet sich vor allem der Vokalmusik des 18. und 19. Jahrhunderts; aber auch Werke der Gegenwart finden Eingang in die Konzertprogramme des Ensembles. Durch die Zusammenarbeit mit namhaften Solisten wie Barbara Schlick, Andreas Scholl und Christoph Prégardien sowie mit Spezialensembles für Alte Musik konnte der Chor auch außerhalb des mitteldeutschen Raumes auf sich aufmerksam machen. Konzertreisen führten ihn unter anderem zur Bachwoche nach Cuxhaven, zum Rheingau-Musikfestival, nach Polen sowie mehrfach nach Frankreich. Die fruchtbare Kooperation mit dem Ensemble Baroque de Limoges und dessen Leiter Christophe Coin ist durch zwei CD-Produktionen dokumentiert. Im Fokus der Chorarbeit stehen namentlich die Werke von Johann Sebastian Bach, seiner Familie und seinen Zeitgenossen (Georg Philipp Telemann, Carl Heinrich Graun oder Christoph Graupner). Daher wurde das Ensemble regelmäßig zum Leipziger Bachfest eingeladen. In diesem Rahmen führte es im Jahre 2005 auch die Johannes-Passion des estnischen Komponisten Arvo Pärt gemeinsam mit dem Hilliard Ensemble auf. Weiterhin gehören Werke von Franz Schubert, Robert Schumann, Giacomo Rossini, Gabriel Fauré und Anton Bruckner zum festen Repertoire des Chores.

 

Anja Binkenstein (Sopran)

 

Anja Binkenstein ist Oratoriensängerin. Sie arbeitet regelmäßig mit namhaften Kantoren und Ensembles zusammen, unter denen beispielhaft das Bach Consort Leipzig, das Concerto Vocale, die Hallesche Kantorei, die Leipziger Cantorey, das Sächsische Barockorchester und der Thomanerchor Leipzig zu nennen sind.



Die in Leipzig geborene Sopranistin wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. In der Musikschule ihres Vaters erhielt sie eine grundlegende musikalische Ausbildung und erlebte bereits in ihrer frühen Jugend viele Auftritte als Sängerin mit dem Kinder- und Jugendensemble. Nach dem Abitur auf einem musischen Gymnasium studierte sie Gesang bei Prof. Barbara Schlick im Fach Lied und Oratorium am Conservatorium Maastricht und an der Musikhochschule Köln. Während der Studienzeit sang Anja Binkenstein an der Opera Zuid Maastricht und ging mit André Rieu und dessen Orchester auf Europatournee. Nach ihrem Diplom führten sie Engagements an renommierte Opernhäuser, darunter das Theater Hagen, die Oper Leipzig, die Bayerische Staatsoper München sowie      die Oper Halle an der Saale.

 

Seit der Geburt ihrer Tochter 2014 ist Anja Binkenstein freischaffend tätig. Der musikalische Schwerpunkt ihres Repertoires liegt in der Barockmusik.

 

 

Susanne Krumbiegel (Alt)

 

Susanne Krumbiegel wuchs in einer musikalischen Leipziger Familie auf. Nach dem Abitur an der Markkleeberger Spezialschule für Musik 
studierte sie an der Weimarer Hochschule für Musik Gesang bei Professor Siegfried Gohritz sowie Schulmusikerziehung. 

Seitdem gastiert die Sängerin bundesweit mit Konzerten und Liederabenden. Häufig musiziert sie zusammen mit Georg Christoph Biller, mit Thomaskantor Gotthold Schwarz, Kreuzkantor Roderich Kreile, Universitätsmusikdirektor David Timm, mit Helmuth Rilling, Frieder Bernius und Ton Koopman sowie kammermusikalisch mit Christine Schornsheim und Matthias Eisenberg. 

Ausgehend von den Vokalwerken Johann Sebastian Bachs als sängerischem Schwerpunkt umfasst ihr Repertoire die Literatur des Barock sowie der Klassik und bis zur Spätromantik. Zahlreiche CD-Aufnahmen sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit den Sendern MDR, Deutschland-Radio, 3Sat, SWR, NDR und arte dokumentieren diese Arbeit. 

Susanne Krumbiegel ist wiederholt Gast bei Musikfestivals, wie dem Leipziger Bachfest, den Schwetzinger Festspielen, dem Barockfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival, dem MDR Musiksommer, den Musikfestspielen Potsdam und den Sächsisch-Böhmischen Musikfesten. 

Gastkonzerte führten sie unter anderem nach Japan, Korea, Russland, Polen, Österreich, Spanien, Italien, Frankreich, in die Schweiz und die Niederlande.

 

Florian Sievers (Tenor)

 

Der in Hamburg geborene Tenor Florian Sievers sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen bei den Chorknaben Uetersen. Er studierte zunächst Schulmusik, bevor er ein Gesangsstudium bei Prof. Berthold Schmid an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater aufnahm, welches er 2018 mit Auszeichnung abschloss.
 
Florian Sievers ist heute ein im In- und Ausland vielseitig gefragter Solist, vorwiegend im Konzert- und Oratorienfach. Engagements führen ihn regelmäßig zum Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester unter Gotthold Schwarz und zum Leipziger Bachfest, zum Heinrich-Schütz-Musikfest und zum ORIGEN Festival (Schweiz). Im Eröffnungskonzert des Musikfests Stuttgart sang der Tenor kürzlich unter Hans-Christoph Rademann Bachs Johannespassion, unter Matthias Janz Beethovens 9. Symphonie mit dem Sønderjyllands Symfonieorkester in Sønderborg (Dänemark) und Flensburg und in verschiedenen Produktionen das Weihnachtsoratorium 1-6, u. a. mit Concerto Köln, dem Vocalensemble Rastatt unter Holger Speck und dem Wunderkammer Ensemble Berlin. Weiterhin arbeitete er mit Barockorchestern wie Elbipolis, L’arpa festante, dem Leipziger Barockorchester, dem Händelfestspielorchester oder dem Ensemble Schirokko zusammen und konzertierte in der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg und den Hamburger und Leipziger Hauptkirchen.
 
Bevorstehende Projekte für 2019/2020 umfassen die Evangelistenpartie in Bachs Matthäuspassion unter Jordi Savall in Barcelona, Versailles und Paris, eine szenische Aufführung von Bachkantaten mit der Lautten Compagney im Bachfest Leipzig, Mozarts Requiem in Spanien und Stuttgart unter Frieder Bernius, Bachs Weihnachtsoratorium im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses, Rossinis Petite Messe solennelle in Frankreich, und Monteverdis Marienvesper und diverse Bachkantaten in der Thomaskirche Leipzig.
 
Bereits während des Studiums konnte Florian Sievers in zahlreichen Hochschulproduktionen Opernerfahrung sammeln, u. a. als Baron Kronthal (Lortzing: Der Wildschütz), Mamud (Vivaldi: La verità in cimento) und Max (Weber: Der Freischütz).
 
Seine Arbeit ist in zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen u. a. für Sony Classical, cpo, Coviello Classics, Rondeau, Deutschlandfunk Kultur und NDR Kultur dokumentiert. Eine CD-Einspielung von J. S. Bachs Johannespassion (Arien) mit dem Berliner Ensemble Wunderkammer und ein Album mit Bachs Weihnachtsoratorium (Evangelist) mit Concerto Köln wird in Kürze erscheinen. Des weiteren folgen Weltersteinspielungen mit dem romantischen Oratorium „Mose“ von Bernhard Adolph Marx mit dem Gewandhauschor (Ltg.: Gregor Meyer) und wiederentdeckten Solowerken des Hamburger Kirchenmusikdirektors Thomas Selle.

 

Thomaskantor Gotthold Schwarz

 

Gotthold Schwarz, 1952 in Zwickau geboren, war in den 1960er-Jahren selbst kurze Zeit Mitglied des Thomanerchores. In den 1970er-Jahren erhielt er seine kirchenmusikalische Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. In Leipzig erlangte er zusätzlich in den Fächern Gesang (als Schwerpunkt) und Dirigieren fundierte Abschlüsse. 1979 kehrte er als Stimmbildner zum Thomanerchor zurück. Bereits seit den 1990er-Jahren vertrat Gotthold Schwarz mehrfach den Thomaskantor, und nach der Amtsniederlegung von Kantor Georg Christoph Biller im Februar 2015 war er amtierender Thomaskantor und wurde im Juni 2016 zum 17. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach berufen.

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Sänger führte Gotthold Schwarz frühzeitig in die bedeutenden europäischen Musikzentren sowie unter anderem nach Japan, Israel, Brasilien, Argentinien und in die USA, wo er auch Interpretationskurse zu Werken Bachs gab. Als Oratorien- und Liedsänger sowie als Dirigent erarbeitete er sich ein umfassendes Repertoire vom Barock bis zur Moderne, was durch zahlreiche Einspielungen dokumentiert ist.

 

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